Dieser Lebenslauf des Pfarrers Hans Milch ist Wikipedia entnommen. Ich bitte Sie, falls Sie Widersprüchlichkeiten entdecken, sie mir diese mitzuteilen. Auch wäre ich über ergänzende Dinge zur Vervollständigung dieses Artikels mehr als dankbar.
Johannes Philipp Milch wurde 1924 als jüngstes von drei Kindern einer protestantischen Familie geboren. Sein Vater war Rechtsanwalt und Notar in Wiesbaden, seine Mutter stammte aus dem Raum Koblenz.
Nach dem Besuch des humanistischen Gutenberg-Gymnasiums in seiner Heimatstadt legte Hans Milch dort das Abitur ab, wurde 1942 zum Militärdienst eingezogen und wurde im Zweiten Weltkrieg an der Südfront in Italien eingesetzt. Er befand sich von März 1945 bis November 1946 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft in Frankreich, wo er einen katholischen Priester kennenlernte, mit dem er intensive theologische Gespräche führte. Am 17. April 1946 konvertierte Hans Milch zur katholischen Kirche.
1947 nahm er das Studium der Philosophie und Theologie an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt am Main auf. Seine Priesterweihe erfolgte am 8. März 1953 im Dom zu Limburg. Als Kaplan war er zunächst in Lorch am Rhein, ab 1954 in Rennerod im Westerwald und schließlich ab 1957 im Dom zu Frankfurt am Main tätig.
Am 6. Januar 1962 wurde er in das Amt als Pfarrer von Hattersheim am Main eingeführt, das er bis zum 18. Oktober 1979 innehatte. Nach seiner Amtsenthebung baute er die Kapelle St. Athanasius in Hattersheim und führte vornehmlich in Mainz zahlreiche Glaubenskundgebungen durch.
Von dem geistig verwirrten Luigi Zito, den Hans Milch seelsorgerisch betreute, wurde er am 8. August 1987 in seiner Wiesbadener Wohnung mit zahlreichen Messerstichen ermordet. Die sterblichen Überreste von Pfarrer Milch wurden am 17. August im Beisein von über 1.000 Gläubigen auf dem Wiesbadener Nordfriedhof beigesetzt

